Erste Erfahrungen – Boden, Wand, Einrichtung

13. Oktober 2011 at 11:21 10 Kommentare

Nun sind bereits 12 Tage seit unserem offiziellen Einzug vergangen. Die wenigen Möbel, die den Umzug ins neue Haus mitmachen durften, haben einen vorläufigen Platz gefunden und die Kisten sind zum Großteil erst einmal im Gästezimmer untergebracht worden.

Rückblick:

Die Malerarbeiten (Tapezieren und Streichen) im Haus lief vom 07.09. bis zum 16.09.2011. Hat wirklich alles super funktioniert. Danke nochmals an unsere Malermeisterin von der Firma Malermeister Lothar Steingässer GmbH (Darmstadt).

Das Laminat hatten wir ja bereits vor einigen Monaten gelauft. Die Anlieferung des Laminats war dann der 17.09.2011. Die Verlegearbeiten haben dann nur 1,5 Tage gedauert (21.-22.09.2011).

Der Umzug fand am 24. und 25.09.2011 statt. Kleiner Umzugswagen, alles rein, drei mal hin und her und dann war die Sache erledigt. Ach ja, zwischendurch noch schnell bei Segmüller vorbei und neue Matrazen und Lattenrostrahmen kaufen – wenn der Umzugswagen als Transportmittel schonmal da ist…

Das neue Schlafzimmer ist am 28.10.2011 geliefert und – fast komplett – aufgebaut worden. Als die Monteure mit den vielen Kartons das Haus betragten wurde mir mal wieder klar, warum ich den Aufbauservice bei Möbeln so liebe. Alles, was im Möbelgeschäft aussieht, als sei es aus einem Stück gefertigt, findet sich auf einmal in ganz vielen Einzelteilen in einem oder mehreren Kartons wieder. Den Nerv dann alles zusammen zu puzzlen haben wir dann einfach nicht. Aber der Aufbauservice geht ganz ruhig und strukturiert an die Sache. Erst einmal alles auspacken, das Papier und Plastik weg und dann mit dem Zusammenschrauben starten. Wenn dann allerding nach ca. 1,5 Stunden von den zwei gestandenen Herren ein Fluch ausgestoßen wird, ist klar – hier stimmt etwas nicht. Und genau so war es auch. Eine Eckverbindung für die Schranktür (insgesamt zwei Schiebetüren) fehlte und auch ein Zierstreifen wurde defekt angeliefert. O.k., ändern können wir jetzt eh nichts – leben wir erst einmal mit einer Schranktür und warten geduldig, bis das fehlende Teil geliefert und die Handwerker ihre Arbeit beenden können. (Zu dem Zeitpunkt war uns noch nicht klar, dass sich die Lieferung eines solchen Teils über mehrere Wochen erstrecken kann. Neuste Prognose – mitgeteilt durch ein offizielles Schreiben – ist jetzt die KW 44 oder 45. Macht ja nichts – ist ja noch im Jahr 2011.) Unsere Katzen freuen sich jedenfalls über die fehlende Tür, denn jetzt können sie problemlos rein und rauslaufen. Wir könen die unteren Regale derzeit nicht nutzen, denn sonst ist die komplette Wäsche im Schlafzimmer verteilt…

Um Mutter und Tante unterbringen zu können, wurde schnell noch ein Schlafsofa gekauft und aufgebaut – das haben wir uns sogar selbst zugetraut und erstaunlicherweise auch geschafft. O.k., die Löcher waren alle vorgegeben und auch die Schrauben und sonstigen Hilfsmittel waren vollständig vorhanden.

Aktuell:

Derzeit arbeiten wir am Vorgarten. Die Idee ist es den Streifen Erde vor dem Küchenfenster durch Kies zu ersetzen. Eigentlich nicht so komplex, aber durch den Regen ist die Erde ganz schön schwer geworden und muss ja auch noch in den Garten nach hinten getragen werden. Aber jeden Tag einen Schritt voran, dann könnte das Thema Ende der Woche erledigt sein.

Ausblick:

Das neue Sofa soll am kommenden Montag und die Küche am Freitag geliefert werden. Schaun wir mal, was da dann alles fehlen kann :-). Der Wohnzimmertisch sollte auch in dieser Woche eintreffen.

Fotos mache ich, wenn sobald ich das Ladegerät für die Batterien in den Umzugskartons gefunden habe. Mache mich heute Abend mal auf die Suche danach…

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Die Übergabe Was in den letzten Jahren alles passiert ist

10 Kommentare Add your own

  • 1. mounty  |  8. April 2014 um 14:59

    Hallo,

    wie sieht es denn nun mittlerweile nach 2,5 Jahren aus? Immer noch zufrieden? Wir überlegen auch einen Kauf eines DRH-Hauses…

    Beste Grüße

    Antwort
    • 2. tanja3006  |  10. April 2014 um 11:41

      Hallo mounty. Auch nach 2,5 Jahren würden wir diesen Schritt jederzeit wieder machen. Im Haus gab es bisher keine größeren Probleme. Einzig die Wasseruhr musste inzwischen 3 Mal getauscht werden, aber dafür dann die DRH ja nichts. Ansonsten sind wir aber rundum zufrieden :-).

      Antwort
  • 3. kasia1986  |  8. Februar 2015 um 09:05

    Hallo habe deinen blog gelesen,weil wir auch darüber nachdenken ein reihenhaus von der drh zu kaufen. Kannst du mir sagen wie frei man in der gestaltung des gartens ist?

    Gruß kasia

    Antwort
    • 4. tanja3006  |  8. Februar 2015 um 11:23

      Unseren Garten könnten wir völlig frei gestalten. Wir hatten nur die Auflage (von der Stadt), dass wir ein Gartenhaus aufstellen mussten. Ansonsten ist natürlich eine Abstimmung mit den Nachbarn bzgl. der Gsrtenzaunfarbe und des Materials nötig. Gleiches galt bei uns auch für die Terrassenabtrennung. Manchmal ist dies aber auch mit drin. Dies scheint von der Baustelle abhängig zu sein. Müsstet ihr mal bei der DRH nachfragen 😄. Viele Grüße, Tanja

      Antwort
  • 5. Robert Otto  |  10. Mai 2016 um 17:54

    Hallo. Auch wir überlegen den Schritt zu wagen. Seh ich das richtig das Sie ein 81 Haus mit Spitzboden haben? Wie kommen Sie mit der größe zurecht? Gibt es ggf Nachwuchs (ohne Ihnen zu Nahe treten zu wollen)? Wo trockenen Sie Wäsche, haben Waschmaschine und ggf Trockner? Wird durch die Eigentümergemeinschaft ein gewisses „Hausgeld“ für die Wohngemeinde festgesetzt? Wenn ja, mit wieviel muss man rechnen? Sind Sie mit so einer gewzungenen Gemeinschaft zufrieden? Entsdchuldigen Sie die vielen Fragen und einen angenehmen Abend. MFG Robert Otto

    Antwort
    • 6. tanja3006  |  11. Mai 2016 um 08:42

      Hallo Robert,

      die Größe ist für uns perfekt. Was Nachwuchs angeht – ist bei uns nicht geplant oder angedacht, aber 90% unserer Nachbarn haben 1 Kind und auch bei denen reicht die Größe aus. Das Haus verfügt ja über 2 Schlafzimmer, so dass in der Regel eines als Elternschlafzimmer und eines als Kinderzimmer genutzt wird. Der Spitzboden ist mit seinen (ich glaube ca. 5 qm) auch ausreichend. Man lernt hier halt, dass man nicht alles aufheben muss. Es ist recht befreiend, wenn man nicht an eigentlich ungenutzten Gegenständen festhält. Die Wäsche war zu Anfang ein kleines Problem, da wir auch überlegt haben, wo wir diese trocken sollen. Inzwischen haben wir aber einen Wäscheständer, der perfekt in die Badewanne passt und somit ist das unsere Trockenstation. Im Sommer wird eh draußen auf der Terrasse getrocknet :-). Für Waschmaschine und Trocker ist hinter der Tür im Bad ausreichend Abstellfläche. Einfach den Trockner auf die Waschmaschine Platzieren und alles passt – oder einen Waschtrocker (sprich 2 in 1) kaufen. Der Anschluss für die Waschmaschine befindet sich auch genau an dieser Stelle. Es gibt auf jeden Fall ein Hausgeld. Hier wird auf der ersten Eigentümerversammlung von der Hausverwaltung ein Vorschlag gemacht, der auf Erfahrungswerten basiert, bei uns aber sehr gut gepasst hat. Bei uns sind es ca. 220 € pro Monat, aber bisher haben wir bei der Folgeabrechnung immer Geld zurück bekommen – was auch ganz nett ist. Die „gezwungene“ Gemeinschaft hatte uns vor dem Einzug auch etwas Sorge bereitet. Inzwischen hat sich aber herausgestellt, dass es wie in einer ganz normalen Wohnanlage ist. Mit dem einen spricht man mehr, mit dem anderen gar nicht. Schön ist es natürlich, wenn man sich mit seinen direkten Nachbarn gut versteht, da man doch recht nah aufeinander wohnt. Aber bei uns ist es nicht so, dass es gemeinschaftliche Veranstaltungen gibt, zu denen man sich gezwungen fühlt hingehen zu müssen (bis auf die Eigentümerversammlung natürlich ;-)). Ansonsten kann fühlen wir uns aber auch nach nunmehr fast 5 Jahren noch immer extrem wohl in dem Haus und bereuen den Kauf auch keine Minute. Bei weiteren Fragen, einfach melden, ich freue mich, wenn ich weiterhelfen kann :-). Viele Grüße und einen schönen Tag, Tanja

      Antwort
      • 7. Robert Otto  |  11. Mai 2016 um 09:18

        Wow vielen lieben Dank für die schnelle und ausführliche Antwort. Die Größe macht halt erfinderisch bzw man muss natürlich „intelligent“ einrichten um alles optimal zu nutzen. Auch alle anderen Infos befriedigen meine Neugier optimal. Falls es nicht zuviele Umstände macht wäre eine (zumindest welche Posten) Aufschlüsselung des Hausgeldes toll.
        220 Euro neben einer Finanzierung sind halt nicht zu verachten.

        Auch ich wünsche einen schönen Tag. Gruß Robert

  • 8. tanja3006  |  11. Mai 2016 um 10:35

    Hallo Robert, ich kann heute Abend gerne mal nachschauen und es dir dann grob mitteilen :-). Viele Grüße, Tanja

    Antwort
    • 9. tanja3006  |  9. Juni 2016 um 11:35

      Hallo Robert,

      sorry, hatte völlig vergessen dir noch eine Antwort zu schreiben. Aber besser später als nie ;-). Also, unsere Abrechnung teilt sich in die folgenden Bereiche auf:
      – Heizung/Warmw. Grundkosten
      – Heizung/Warmw. Verbrauchskosten
      – Miete Verbrauchserfassungsgeräte
      – Wasser/Abwasser
      – Müllentsorgung
      – Gebäudehaftpflichtversicherung
      – Wohngebäudeversicherung
      – Allgemein-Strom
      – Garagenstrom
      – Hausmeister (dieser fällt natürlich nur an, wenn die Hausgemeinschaft es nicht selber machen möchte)
      – Winterdienst (absolut zu empfehlen, schon aus versicherungstechnischen Gründen)
      – Wartungskosten lt. KV
      – Reparaturen; Anschaffungen etc.
      – Bankgebühren
      – Verwaltergebühren

      Übrigens hat sich unser Hausgeld für das Jahr 2016 schon wieder reduziert. Diesmal sind es nur noch 195 € pro Monat :-).

      Bei weiteren Fragen bitte einfach kurz melden. Ich versuche auch schneller zu antworten und es nicht wieder zu vergessen ;-).

      Viele Grüße
      Tanja

      Antwort
      • 10. Robert Otto  |  9. Juni 2016 um 11:54

        Wow. Vielen Dank für die ausführliche Antwort und kein Problem das es etwas gedauert hatte. Wir haben nach dem Termin mit dem Makler erstmal Abstand genommen da die Preisgestaltung doch etwas lächerlich war. Die bei uns angepriesenen 153k für das kleine würden wohl schon jetzt nicht hinkommen und die Preise für die noch zu bauenden würden auch steigen. Da war ich dann raus, da dass nach totalem Schwachsinn klang. Ich kaufe also etwas nach Listenpreis zb einen VW Golf mit 1 Jahr Lieferzeit und VW sagt mir dann das der dann nicht 23k sondern 26k kostet? Ahja. Unternehmerische Nachkalkulation beim Bau wird dem Kunden also nachteilig angerecht. Desweiteren war angeblich auch schon alles seit 6 Monaten reserviert. Doof halt wenn man dem Kunden keinen Preis nennen kann für die Finanzierung und die dann ggf Abspringen wenn statt 150k dann 170k verlangt werden. Schade schade da die Lage bei uns etc sehr schön war.
        Nichts desto trotz vielen Dank für Ihre Hilfe und weiterhin alles gute

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